Zahnimplantate bei Dr. Körner in Klagenfurt – Ihre Praxis für moderne Implantologie
Ist der Erhalt eines natürlichen Zahnes trotz modernster Behandlungsmethoden nicht mehr möglich, ist die Entfernung des Zahnes notwendig. In solchen Fällen bietet ein Zahnimplantat häufig die beste Möglichkeit, verlorene Zähne funktionell und ästhetisch hochwertig zu ersetzen.

Zahnimplantate sind hochwertige, künstliche Zahnwurzeln, die operativ in den Kieferknochen eingesetzt werden, um fehlende Zähne funktionell und ästhetisch wiederherzustellen. Sie bestehen aus biokompatiblen Materialien wie Titan, das sich sehr gut in den Knochen integriert, oder in speziellen Fällen aus metallfreiem Keramik-Material wie Zirkoniumdioxid.
Das Implantat ersetzt die natürliche Zahnwurzel und bildet die stabile Grundlage für hochwertigen Zahnersatz. Nach einer individuell abgestimmten Einheilphase wird auf dem Implantat schließlich eine Krone, Brücke oder implantatgetragene Prothese befestigt wird. Dadurch wird die volle Kaufunktion wiederhergestellt und ein natürliches Aussehen erzielt, das sich kaum von echten Zähnen unterscheidet.
Noch vorhandene, gesunde Zähne müssen nicht beschliffen werden und keine Zahnhartsubstanz geht verloren. Abnehmbarer Zahnersatz kann vermieden werden oder wesentlich verbessert werden.
Wie läuft die Behandlung einer Implantatsetzung in unserer Praxis in Klagenfurt ab?
1. Beratung und Planung
Im Beratungsgespräch suchen wir für die jeweilige Patientin oder den Patienten die optimalste Versorgung. Unter anderem werden dabei die intraoralen Gegebenheiten eingehend untersucht, Röntgenbilder angefertigt und die Wünsche des Patienten berücksichtigt. Mit unserem digitalen 3D-Röntgen (DVT) können wir Knochenangebot, Nervenverlauf und Implantatposition exakt planen – für maximale Sicherheit. Um ein Zahnimplantat langfristig stabil im Knochen verankern zu können ist es notwendig, dass sowohl genügend Knochenhöhe als auch Breite vorliegt. Bei ungenügendem Knochenangebot können verschiedene Methoden des Knochenaufbaues durchgeführt werden (z. B. "Sinuslift").
Je nach Situation kann dann folgendermaßen vorgegangen werden:
Sofortimplantate: Einbringung des Implantates sofort nach Zahnentfernung bei ausreichendem Knochenangebot und voraussichtlich guter primärer Stabilität.
Spätimplantate: Implantation nach ca. 3 Monaten in den natürlich ausgeheilten bzw. mit Knochenersatzmaterial aufgebauten Kieferkamm.
2. Zahnentfernung
Wir legen größten Wert darauf, verlorene Zähne möglichst schonend zu entfernen, um Beschwerden gering zu halten und den Kieferknochen zu schonen. Jeder Eingriff wird so durchgeführt, dass die beste Grundlage für ein späteres Zahnimplantat geschaffen wird. Um die Heilung zu beschleunigen, Wundinfekten vorzubeugen und somit auch eine bessere Prognose für spätere Implantate zu schaffen kann in das Zahnfach sog. PRF eingebracht werden. Hierfür wird präoperativ ein kleines Röhrchen Blut abgenommen, zentrifugiert und das biologisch hochwirksame Blutkoagel in die Wunde nach der Zahnentfernung eingebracht werden.
Nach der Zahnentfernung benötigt der Kiefer in der Regel 3 bis 4 Monate, um ausreichend zu heilen und die notwendige knöcherne Stabilität für das Implantat zu entwickeln. Je nach individueller Situation kann diese Phase kürzer oder länger sein. Durch diese präzise Planung und Vorbereitung schaffen wir die optimalen Voraussetzungen für das Setzen von Zahnimplantaten.
3. Implantatsetzung (Dauer ca. 30 min pro Implantat)
Liegen nun geeignete Vorraussetzungen für das sichere Implantieren vor so wird an einem für Sie passenden Termin die Implantation wie folgt durchgeführt:
» Präoperatives Schmerzmanagement: Üblicherweise erfolgt eine Stunde vor dem Eingriff die Einnahme von 1 Tbl. Schmerzmittel und evtl. einer einmaligen Dosis Antibiotikum
» Sterile Vorbereitung: Mund-Raum und Gesicht werden sorgfältig desinfiziert, und sterile Abdeckungen sorgen für eine optimale Hygiene.
» Schmerzarme Betäubung: Der Bereich rund um das Implantat wird lokal betäubt, sodass Sie während des Eingriffs keine Schmerzen verspüren.
» Zugang zum Knochen: Ein kleiner Schnitt im Zahnfleisch schafft Platz, um den Kieferknochen freizulegen. Das Gewebe wird vorsichtig präpariert.
» Vorbereitung des Implantatbettes: Mit Bohrern unterschiedlicher Größe wird der Kieferknochen für die Implantat-Einbringung vorbereitet.
» Einsetzen des Implantats: Hierbei wird mit geringer Drehzahl und schmerzfrei das Implantat sicher im Knochen verankert. Entscheidend ist es in diesem Moment eine ausreichende sog. "primäre" Stabilität zu erzielen damit sich das Implantat mit dem Knochen verbinden kann.
» Wundverschluss: Als operativ letzter Schritt erfolgt das dichte verschließen der Wundränder. In unserer Praxis in Klagenfurt wird bevorzugt nicht resorbierbares Nahtmaterial verwendet da dieses eine geringere Adhäsion für Belag und Plaque aufweist und somit das Risiko für Wundinfekte reduziert.
» Abschluss und Röntgenkontrolle: Um die korrekte Positionierung des Implantates zu bestätigen erfolgt die Anfertigung eines kleinen Röntgens und die Besprechung der postoperativen Verhaltensmaßnahmen.
4. Nahtentfernung und Wundkontrolle
Nach einer Woche werden die Nähte schmerzfrei entfernt und die Wunden kontrolliert, eventuell gereinigt und gespült.
5. Freilegung
Üblicherweise wird 3 Monate nach Einbringen des Implantates unter lokaler Betäubung und erneut sterilen Bedingungen ein kleiner Schnitt über dem eingeheilten Implantat gesetzt und ein kleines sog. "Heilungskäppchen" im Implantat befestigt, welches aus dem Zahnfleisch herausragt um in weiterer Folge ein gut ausgeformtes Zahnfleischprofil (Zugang zum Implantat) für den Abdruck oder Scan zu erzielen. Bei schwierigen Knochenverhältnissen kann die Einheilphase auch bis zu 6 Monaten dauern.
6. Abdrucknahme oder Scan
Eine Woche nach der sog. "Freilegung" ist das Zahnfleisch nun so ausgeformt, dass ein herkömmlicher Abdruck mit Abformmasse oder ein digitaler Abdruck (Scan) angefertigt wird. Die Scandaten werden direkt an das zahntechnische Labor geschickt und können so auf enorm effiziente und präzise Weise weiterverarbeitet werden. Weiters wird noch die Zahnfarbe bestimmt - am besten bei Tageslicht.
7. Eingliedern des endgültigen Zahnersatzes
Anhand des Abdrucks oder des Scans fertigt der Zahntechniker den Zahnersatz exakt nach Form, Farbe und Funktion Ihrer natürlichen Zähne an, sodass er perfekt sitzt und sich harmonisch in Ihr Gebiss einfügt.
Beim Einsetzen prüfen wir die Passgenauigkeit, den Biss und die Ästhetik, um sicherzustellen, dass der Zahnersatz komfortabel, langlebig und funktionell optimal ist.
8. Langzeitkontrolle und Hygiene
Damit Ihre Zahnimplantate langfristig stabil und funktionsfähig bleiben, ist eine regelmäßige kontrollierte Nachsorge besonders wichtig. In unserer Praxis überwachen wir den Zustand Ihres Implantats, den Kieferknochen und das umliegende Zahnfleisch, um frühzeitig mögliche Veränderungen zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln.
Die Langzeitkontrolle umfasst jährlich:
-
Sicht- und Tastkontrolle des Implantats und des Zahnfleisches
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Röntgenaufnahmen bei Bedarf, um die Knochensituation zu beurteilen
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Überprüfung der Passform des Zahnersatzes und des Bisses
Neben der Kontrolle ist auch Ihre Mundhygiene entscheidend für die Haltbarkeit der Implantate. Wir zeigen Ihnen professionelle Reinigungstechniken, einschließlich spezieller Bürsten und Zahnseide für Implantate, um Plaque, Entzündungen und Knochenschwund vorzubeugen.
Mit konsequenter Pflege und regelmäßigen Terminen können Zahnimplantate über viele Jahre hinweg stabil bleiben und Ihnen eine natürliche Funktion und ein ästhetisches Lächeln sichern.
Besonders empfehlenswert ist es mindestens ein Mal und im besten Fall zwei Mal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung (Mundhygiene) durchführen zu lassen.
Welche Implantate bieten wir an?

Im Allgemeinen werden Titanimplantate eingesetzt, auf Wunsch bzw. im Falle von seltenen Titanunverträglichkeiten werden Keramikimplantate angewandt. Wir setzen zur Prothesenstabilisierung auch sogenannte Mini-Implantate ein, was zu deutlicher Verbesserung bezüglich Kaukomfort, Sprechsicherheit und persönlichem Wohlbefinden führt.
Grundsätzlich gibt es folgende Implantatsysteme:
- Einzelzahnimplantate
- Implantatgestützte Brücken
- Festsitzender verschraubter oder zementierter teilweiser Zahnersatz bzw. Wiederherstellung des gesamten zahnlosen Ober- und/oder Unterkiefers
- Stegkonstruktionen
- Prothesenimplantate - zum besseren Halt von Prothesen werden Druckknopfimplantate und Miniimplantate angeboten
- Provisorische Sofortversorgung an einem Tag
Dr. Robert Körner und Dr. Phillip Körner führen die oralchirurgischen und implantologischen Einfriffe in der Praxis in Klagenfurt durch.
Mit Feingefühl, Präzision und Liebe für das Fach.


DVT Röntgen für Implantate – präzise Planung und maximale Sicherheit
Dank unseres modernen digitalen 3D-Röntgens (DVT – Digitale Volumentomographie) bieten wir Ihnen eine hochpräzise Diagnostik für Implantate auf dem neuesten Stand der Technik. Das DVT ermöglicht eine dreidimensionale Darstellung Ihres Kiefers und liefert im Vergleich zu herkömmlichem Röntgen deutlich genauere Informationen über Knochenstruktur, Knochendichte, Nervenverlauf und die räumlichen Gegebenheiten im Implantationsbereich.
Diese detaillierte 3D-Analyse ist die Grundlage für eine sichere und exakte Implantatplanung. Position, Winkel und Tiefe des Implantats können bereits im Vorfeld digital bestimmt werden, wodurch Risiken minimiert und kritische Strukturen optimal geschont werden. Das erhöht nicht nur die Sicherheit während des Eingriffs, sondern verbessert auch die langfristige Stabilität und Haltbarkeit der Implantate.
Durch den Einsatz des DVT 3D-Röntgens können Implantationen häufig minimal-invasiv durchgeführt werden. Das bedeutet für Sie: schonendere Behandlung, kürzere Heilungszeiten und weniger Beschwerden nach dem Eingriff. Gleichzeitig ermöglicht die digitale Planung eine optimale Abstimmung mit dem späteren Zahnersatz und sorgt für ein ästhetisch überzeugendes Ergebnis.
Für Sie als Patient bedeutet das moderne DVT 3D-Röntgen: maximale Präzision, höchste Sicherheit und eine verlässliche Grundlage für langlebige, hochwertige Zahnimplantate.
